| Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Büro für Suchtprävention |
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Projekt Keypersons in der Suchtprävention und SuchthilfeTranskulturelle Maßnahmen zu Integration und Migration
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Hamburger Bevölkerung ![]() |
Weit mehr als 300.000 Menschen, knapp 20 Prozent der Hamburger Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Fragen der Integration stellen sich dementsprechend für die Suchtprävention und Suchthilfe. Schließlich ist anzunehmen, dass über die allgemein anerkannten Risikofaktoren hinaus Migration, Anpassungsprozesse und problematischere Perspektiven die Suchtgefahren verstärken. Zahlenmaterial, das die Relevanz verdeutlichen würde, ist kaum vorhanden. Besonders AussiedlerInnen fallen statistisch als MigrantInnen nicht auf, da sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben. |
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Interkulturelle Kompetenz![]() |
Kontinuierliche Angebote sind rar, interkulturelle Kompetenzen, Maßnahmen oder Personalstellen kaum vorhanden. Über mögliche Interventionsstrategien ist wenig bekannt. Sprachliche Hürden verhindern einen intensiveren Kontakt. Skepsis auf Seiten der MigrantInnen gegenüber öffentlichen Angeboten ist feststellbar. Es ist daher davon auszugehen, dass in den Familien und Nachbarschaften die suchtbezogene Probleme ausgehalten werden oder auch ungelöst bleiben und dadurch neue Schwierigkeiten hervorrufen.
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Integration![]() |
Um den Integrationsprozess durch die Bekämpfung von Suchtproblemen zu verbessern, müssen die Angebote der Suchtprävention und Suchthilfe entsprechend erweitert und MigrantInnen mit diesen vertraut gemacht werden. Der Arbeitskreis AussiedlerInnen und Suchtpräventionhat sich dies zur Aufgabe gemacht und schlägt verschiedene Wege vor, die in der nächsten Zeit wirksam werden sollen:
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| Keypersons |
Unter "Keypersons" sind Mitglieder der jeweiligen MigrantInnengruppen zu verstehen, die durch gezielte Fortbildungen die Angebote kennen lernen und anschließend in ihre Gruppen weiter vermitteln.
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| Ethno-Medizinisches Zentrum |
Seit über zehn Jahren bildet das Ethnomedizinische Zentrum Hannover Keypersons über Themen der Suchtprävention und Suchthilfe fort. In vierzig Stunden lernen sie Aufbau, Struktur, Einrichtungen und Vorgehensweisen kennen und geben dieses Wissen an ihre "Communities" auf eigenen Veranstaltungen weiter. In einem Seminar stellten Ramazan Salman (Dipl.-Sozialwissenschaftler, Leiter) und Ahmet Kimil (Dipl.-Psychologe) ihr Programm vor und diskutierten mit uns über mögliche Strategien für Hamburg.
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| Ankunft - Herkunft - Zukunft |
Das Seminar verlief sehr erfolgreich und bot die Grundlage für weitere Aktivitäten und Kontakte. Eine Schulungsreihe wurde konzipiert und mit verschiedenen Trägern vorbereitet. 24 Personen meldeten sich an und haben von Januar bis April 2006 an einer 38-stündigen Schulung teilgenommen. Diese trug den Titel: "Ankunft - Herkunft - Zukunft: Interkulturelle Key-Person-Schulung Sucht".
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Kontakt: BfS |
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