Modellprojekt
Connect: Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Effektivierung durch Kooperation und Vernetzung in der Modellregion Osdorf
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| Ausgangslage |
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- Die Anzahl von Kindern aus suchtbelasteten Familien in Hamburg ist hoch (Bado 2001: Eltern von ca. 4000 Kindern in ambulanter Behandlung)
- die Belastungen und Entwicklungs- einschränkungen sind vielfältig
- Es besteht ein Verbesserungsbedarf für Hilfemöglichkeiten und Akteure: Sucht als Hintergrund von Verhaltensauffälligkeiten wird häufig nicht erkannt oder angemessen berücksichtigt und es besteht Unsicherheit darüber, wie das Thema angesprochen werden soll.
- Es besteht Verbesserungsbedarf für Hilfemöglichkeiten und Strukturen: die Hilfeangebote werden wenig koordiniert, die Zuständigkeits- schranken sind oft hinderlich für effektive Hilfeleistung und Förderungs- möglichkeiten durch Kita und Schule werden wenig genutzt.
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| Ziele des Modellprojekts |
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- Kooperation der Bereiche Suchthilfe, Jugendhilfe, Geburtshilfe und allgemeine medizinische Versorgung, Kita, Schule, Freizeiteinrichtungen im Stadtteil (Sozialraum)
- Situation der Kinder ressourcenorientiert verbessern: Fortbildung, Fachgespräche, Praxisberatung für die Fachkräfte rund um das Kind und die suchtbelastete Familie sowie Entwicklung von dauerhaften Strukturen für Kooperation und Vernetzung.
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| Die Zielgruppen |
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- Kinder aus suchtbelasteten Familien (legale und illegale Suchtmittel)
- Eltern mit Suchtbelastung
- Fachkräfte und MultiplikatorInnen aus den Kooperationsbereichen.
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| Umsetzung |
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- Entwicklung und Operationalisierung einer Projektkonzeption
- Tagung April 2003: "...und wer hilft den Kindern" (Kooperationsprojekte aus anderen Bundesländern)
- Kommunikation des Projektes in der Region
- Bedarfserhebung in der Region
- Auftaktveranstaltung in der Region: 19.09.2003
- Abschlussveranstaltung in der Region
- Entwicklung einer verbindlichen, nachhaltigen Kooperationsstruktur: Durchführung von Workshops zur Entwicklung eines Netzwerks auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung, Aufbau einer fallbezogenen kollegialen Beratung, Einbeziehung der Kompetenzen der unterschiedlichen Hilfebereiche
- Durchführung von Fortbildungs- maßnahmen, Fachgesprächen und Praxisberatung.
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Evaluation |
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- Prozessbegleitende Überprüfung der Qualität der Versorgung von Kindern aus suchtbelasteten Familien sowie der hierfür vorhandenen Strukturen: Ergebnisse der quantitativen Befragung der MitarbeiterInnen (Pdf-Datei) und Kurzbericht zu den qualitativen Interviews (Pdf-Datei) und Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse der Evaluation (PDF-Datei).
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| Bilanz |
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- Fachtagung Mai 2006: "Kind - Sucht - Eltern", Bilanz des zweijährigen Netzwerkprojektes
- Abschlussbericht (PDF-Datei)
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Koordination |
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- Gesamtkoordination: Büro für Suchtprävention, Irene Ehmke, fon: (040) 284 99 18 - 16
- Fachlicher Beirat
- Regionale Koordination: Vereinigung Pestalozzi e.V.. fon: (040) 399 03 544 und und (040) 800 50 326
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