| Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Büro für Suchtprävention |
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Projekt Neues Netzwerk:Hilfe für suchtgefährdete und suchtkranke schwangere Frauen und Familien mit Kindern bis zu einem JahrAufbau einer Datenbank zur Unterstützung für und in Zusammenarbeit mit dem neuen Kooperationsverbund: Lina - Schwangerschaft - Kind - Sucht
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Hilfen rund um Schwangerschaft |
In Hamburg gibt es vielfältige und breit gefächerte Angebote für schwangere Frauen im Allgemeinen, für schwangere Frauen in belasteten Lebenslagen sowie für junge Familien. Diese sind jedoch bislang wenig miteinander verbunden und unzureichend auf die besondere Situation der Suchtmittel konsumierenden Frauen ausgerichtet. |
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Rahmenvereinbarung für neue Kooperation |
Die Einrichtungen, Institutionen und Akteure, die rund um Schwangerschaft, Geburt und die junge Familie tätig sind, haben unter Federführung der Gesundheitsbehörde eine Rahmenvereinbarung für eine neuartige, sehr umfangreiche Kooperation entwickelt. Auf dieser Grundlage wollen Fachkräfte aus medizinischen, sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern gefährdeten und suchtkranken jungen Frauen - und ihren Partnern - schon im Vorfeld ihrer neuen Situation als Familie Unterstützung und Begleitung bieten. Für jedes Baby ist es das Beste, wenn es bei seiner Mutter, seinen Eltern, bleiben kann - dies ist das erklärte Ziel der KooperationspartnerInnen. Dazu gehört die Gewährleistung einer Lebenssituation, in der die Grundbedürfnisse des Babys gewährleistet sind. |
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| Information zu Hilfen und Materialien |
Zur Unterstützung dieser Arbeit werden BfS/HLS eine umfassende Informations- und Servicestelle mit einer Datenbank aufgebauen, in der die verschiedenen Hilfeangebote und Materialien rund um Schwangerschaft, Geburt, junge Familie und Suchtbelastung in Hamburg erfasst werden, damit sie allen Professionellen - und letztendlich den Betroffenen - suchtbelasteten bzw. gefährdeten Frauen selber - auf einfachem Wege zur Verfügung stehen.
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| Vernetzung mit anderen Angeboten |
Dabei geht es darum, die Risiken des Suchtmittelgebrauchs zu verdeutlichen und anzusprechen, die jungen Frauen - und ihre Partner - gegebenenfalls zu einer Verhaltensänderung zu motivieren und ihnen Unterstützung für ihre neue Lebenssituation als Familie zu vermitteln. Schon jetzt sind Institutionen wie der Deutsche Kinderschutzbund, ProFamilia oder wellcome wichtige Ansprechpartner für diese Zielgruppen. Ärztekammer und der Hebammenverband betreiben Suchmaschinen, mit denen schnell FachkollegInnen mit speziellem Wissen ermittelt werden können.
Sie alle sollen in der neuen Datenbank ebenso vertreten sein wie die Angebote der Suchtprävention und Suchthilfe - insbesondere niedrigschwellige Einrichtungen für Suchtmittel konsumierende Frauen oder spezielle Einrichtungen für Kinder wie Iglu, Kompaß oder Sucht- und Wendepunkt -, so dass z.B. GynäkologInnen, Hebammen oder SozialpädagogInnen sich einen schnellen Überblick über die passenden Hilfen für die von ihnen betreuten Frauen verschaffen können oder ihnen gezielt die passenden Angebote vermitteln können. Der Kinder- und Jugendnotdienst bietet Rat bei der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung unter der Hotline 040/ 42 84 90 (rund um die Uhr und allen Tagen des Jahres). |
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| lina-net.de: Aufbau eines neuen Portals |
So kann das Hilfenetz für und mit einer jungen Frau schneller und effektiver geknüpft werden und die Chancen, dass sie und ihr Baby zusammenbleiben können werden gestärkt. Das BfS hat bereits viele der verfügbaren Informationen zu Einrichtungen mit Angeboten in diesem Bereich zusammengetragen und in die Datenbank übertragen. Diese konnten intern bereits seit Längerem abgerufen werden und werden fortlaufend aktualisiert. Seit Oktober 2009 ist das Portal öffentlich zugänglich.
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| Ausblick |
Die Zusammenarbeit im Kooperationsverbund soll durch gemeinsame Veranstaltungen wie Fortbildungen, Jahrestreffen, durch Info-Briefe und die Entwicklung einer Netzwerkkultur mit Leben gefüllt werden. Die Diskussion um berufsfeldübergreifende professionelle Standards wurde begonnen und muss durch berufsfeldspezifische Standards ergänzt werden. Dieser Prozess wird durch die Informations- und Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit der BSG begleitet und unterstützt. Weitere Aufgaben nach der Auftaktveranstaltung vom 10. Dezember 2008 im Erika-Haus (UKE) sind die Ausweitung des Netzwerkes und die Verknüpfung mit anderen bestehenden Netzwerken auf bezirklicher und überregionaler Ebene.
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Kontakt: Irene Ehmke Tel: (040) 284 99 18-16 |
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