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Büro für Suchtprävention
 



Projekte

Glücksspiel

Projekte zur Prävention des pathologischen Glücksspiels.


Glücksspiele haben eine lange Tradition in der Kulturgeschichte der Menschheit. Faszinierendes Unterhaltungs- und Freizeitvergnügen sagen die einen - psychisch und sozial ruinöses Unterfangen, sagen die anderen.

Das Büro für Suchtprävention setzt sich für einen sozialverträglichen Umgang mit dem Glücksspiel in der Gesellschaft ein und setzt dabei auf Kompetenzen im Bereich Prävention und Früherkennung. Wir engagieren uns in der Entwicklung von Sozialkonzepten für die Glücksspielbranche, in der Prävention, der Schulung und Weiterbildung von Fachkräften und MitarbeiterInnen im Spielbetrieb, in der Lancierung und Begleitung von Kampagnen (z.B. "Setz auf Dich selbst!") und kooperieren mit Fachberatungsstellen für Angehörige und Betroffene.



  Plakatmotiv
Eines von zwei Plakatmotiven zur Prävention von Glücksspielsucht



Prävalenz des patholgischen Glückspiels in Hamburg
Schätzungen gehen für Hamburg von 5.000 bis 8.000 pathologischen SpielerInnen aus.


Kampagne zur Prävention der Glücksspielsucht in Hamburg
Oktober 2007:
Mit den Plakatmotiven "Setz auf dich selbst" und "Bleib hier nicht hängen".
April 2006: Mit den Plakatmotiven "Setz auf dich selbst" und "Bleib hier nicht hängen".


Staatsvertrag zum Glückspielwesen in Deutschland
Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen bewertet die im neuen Staatsvertrag geltenden Anforderungen an das staatlich konzessionierte Glücksspiel als positiv. Er bietet auf der strukturellen Ebene eine gute Grundlage für den Spielerschutz. Dass Geldspielautomaten (Spielautomaten, die in Spielhallen und Gaststätten aufgestellt sind) nicht Bestandteil des neuen Staatvertrags werden konnten, obwohl dieser Bereich das höchste Abhängigkeitspotenzial in sich birgt, ist allerdings aus suchtpräventiver Sicht höchst bedauerlich und der öffentlichkeit nicht zu vermitteln. Ziel muss es sein, künftig ein einheitliches Glücksspielrecht mit klaren Anforderungen an die Betreiber zu erreichen.

Wirksame Präventionsmaßnahmen werden auf lange Sicht den Umsatz und den Bruttospielertrag der Anbieter verringern. Bisher wurde der Zielkonflikt - eine gesunde Balance zwischen ökonomischem Gewinnstreben und suchtpräventivem Anliegen - tabuisiert. Das hat zu einer unproduktiven Frontenbildung zwischen dem Hilfesystem und der Anbieterseite geführt. Ein wichtiges Anliegen der Hamburgischen Landesstelle ist es deshalb, diesen Zielkonflikt zu thematisieren, angemessen zu moderieren und durch Kooperationsprojekte mit dem Hamburger Hilfesystem zu entdramatisieren.

  • Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft, Drucksache 18/7229 vom 23.10.07, Zu Ratifizierung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland, Erlass des notwendigen Ausführungsgesetzes, zugleich Beantwortung des Bürgerschaftlichen Ersuchens vom 13. Dezember 2006 "Sportwetten und Lotteriewesen"


Fachbroschüre für Betroffene und Angehörige
Das Büro für Suchtprävention hat 2004 eine Fachbroschüre GLÜCK SPIEL SUCHT herausgebracht, die sich Betroffene und Angehörige wendet. Die Broschüre wird für fachlich interessierte HamburgerInnen vorgehalten und liegt zudem in der Spielbank Hamburg aus.

Spielerschutz in Hamburg
Der Runde Tisch Glücksspielsucht hat Empfehlungen für einen Spielerschutz in Hamburg konzipiert, die sich auch auf das das gewerbliche Spiel (Spielhallen) bezieht. Interessierte können den umfangreichen Maßnahmekatalog zum Spielerschutz in Hamburg in der Drucksache 18/1575 nachlesen.


motif



"Glücksspiel" wird umgesetzt vom
Büro für Suchtprävention
Kontakt: Angelika Nette, Referentin Suchtprävention in der Arbeitswelt


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