| Hamburgische Landesstelle f?r Suchtfragen e. V. Büro für Suchtprävention |
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Forschungsprojekt 2001/2002
Alkohol im Fernsehen- und wie Jugendliche damit umgehen. |
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Alkohol im Fernsehen spielt in nahezu allen Bereichen des Fernsehprogramms eine Rolle. In offener oder versteckter Form werden Werbebotschaften verbreitet, dient der Umgang mit Alkohol als Handlungsmotiv für eine Episode oder findet sich als Requisit beim "Zuprosten".
Jugendliche erleben Situationen, in denen sie den Umgang mit Alkohol erlernen. In ihrem Verhalten greifen sie auf Vorstellungen zurück, die auch vom Fernsehen geprägt sind, das eine hohe Glaubwürdigkeit genießt. Die mediale Bedeutung steigt, da kollektive Rituale im Umgang mit Alkohol durch virtuelle Gemeinschaften und individuelle Entscheidungen ergänzt werden. |
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| Inhalte und Ziele |
1. Welche Sinnbilder von Alkohol sind im Fernsehen zu finden?
2. Wie gehen Jugendliche mit den Sinnbildern von Alkohol um? 3. Wie können Medienprojekte zu einer Sensibilisierung beim Umgang mit Alkohol beitragen? Als Sinnbilder gelten Verhaltensweisen, Rollen und Symboliken, die das Fernsehen in Zusammenhang mit Alkohol vermittelt. Besonders jugendrelevante Images legen Deutungs- und Handlungsmuster nahe, die Jugendliche zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben nutzen und in die Identität und das soziale Handeln eingehen. In Medienprojekten sollen Veränderungsprozesse eingeleitet und eine kritische Haltung zu den Sinnbildern und den Verhaltensweisen eingenommen werden. |
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Das Vorgehen |
Eine Programmanalyse liefert eine Bestandsaufnahme von Alkohol im Fernsehen. Auf dieser Grundlage äußern Jugendliche ihre Vorstellungen. In Projektform erhalten sie Gelegenheit, die Fernsehbotschaften zu analysieren, die emotionalen Anteile zu diskutieren und schließlich eigene Sinnbilder in Videofilmen zu gestalten.
Alle Phasen der Projektarbeit werden evaluiert. Die Projekte werden in Kooperation mit Jugendeinrichtungen, Schulen und Medienwerkstätten realisiert. Die Laufzeit beträgt 18 Monate. Die Ergebnisse gehen in einen Forschungsbericht. |
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Ergebnisse |
Erschienen ist "Alkohol.Fernsehen. Jugendliche. Programmanalyse und medienpädagogische Praxisprojekte", Mike Große-Loheide, Uwe Hasebrink und Claudia Lampert, Schriftenreihe der HAM, Bd. 21, Berlin 2002. Eine Zusammenfassung zu den Praxisprojekten mit Jugendlichen von Mike Große-Loheide liegt ebenfalls vor. Eine Pressekurzfassung können Sie auf den Seiten des Hans-Bredow-Instituts nachlesen. Ebenfalls erhältlich ist eine Dokumentation der Praxisprojekte (plus Video mit Filmausschnitten.
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| Die Institutionen |
Programmanalyse: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Dr. Uwe Hasebrink, Claudia Lampert, Tel: 040/450217-0, E-Mail: info@hans-bredow-institut.de
Evaluation: Universität Hamburg, FB Erziehungswissenschaften, Medienpädagogik, Prof. Dr. Stefan Aufenanger Tel: 040/42838-2130, E-Mail: stefan@aufenanger.de Koordination und Medienprojekte: Büro für Suchtprävention, Mike Große-Loheide Tel: 040/2849918-12, E-Mail: grosse-loheide@suchthh.de |
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Gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und der Hamburgischen Anstalt für neue Medien, HAM. |
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